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1. Amateurfunk generiert technischen Nachwuchs,
2. sichert Kommunikation, wenn öffentliche oder private Dienste ausfallen.

Das muss man natürlich auch publizieren. Ich selbst hatte vergangene Woche ein Gespräch mit einer recht einflussreichen Person, die nicht wusste, wie gefährdet im Katastrophenfall die Telefon-, DSL- und Mobilfunk-Dienste sind. Die gleiche Person hat aber sofort begriffen, dass wir Funkamateure einspringen könnten (insbesondere wenn man eine dicken Akku unterm Schreibtisch hat.) Da war diese Person selbst drauf gekommen, ohne dass ich es ihr in den Mund gelegt habe!

In unseren Ländern stehen wir nicht für Massenproduktion, sondern für die Entwicklung raffinierter Techniken. Ohne eine ambitionierte Jugend, die die richtige Berufswahl trifft, geht das nicht. Um diese im Kinderalter für den Amateurfunk zu begeistern und nicht erst mit 18 Jahren, dazu bedarf es zwar mehrerer Helfer, aber wir können das konkreteste Angebot machen.

In Ermangelung eines AGAF-Flyers nahm ich einen vom DARC. Ich habe immer einen, der den Zweck der Antennen erklärt, an der Haustüre liegen, denn wegen meiner Antennen werde ich angesprochen. Falls nicht, mache ich es umgekehrt, ich spreche die Passanten/Besucher an, erkläre, und den Flyer drücke ich den Überraschten in die Hand.

Das ist die persönlichste Öffentlichkeitsarbeit, die schon mal jeder leisten kann...

Vy 73, Klaus, dh6mav