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Bekanntlich waren 2017 die Roaming-Gebühren fürs Handy-Telefonieren innerhalb der EU entfallen. Seit Anfang 2018 greift darüber hinaus auch eine neue EU-Verordnung, die sogenannte Portabilitätsverordnung, wonach kostenpflichtige digitale Dienste bei vorübergehendem Aufenthalt im Ausland nur zu denselben Kosten wie im Heimatland abgerechnet werden dürfen. Damit wirbt nun erstmals der Online-Streamingdienst Zattoo, der nach eigenen Aussagen neben seinem kostenfreien Grundangebot (vornehmlich öffentlich-rechtliche TV-Sender) über sein kostenpflichtiges Konto in Summe rund 100 deutsche Fernsehprogramme EU-weit anbietet, davon sogar 60 in HD-Qualität.


Doch Vorsicht: Außer den monatlichen Abo-Kosten von 9,99 Euro ist noch zusätzlich der Datenvolumenverbrauch beim Mobilfunkprovider zu berücksichtigen, falls man nicht über WLAN streamt. So teile mir auf Rückfrage der Zattoo-Kundensupport mit. Abonnements, etwa zum gezielten Schauen nur für einen Tag, sind ebenfalls abschließbar, können aber nicht im Voraus gebucht werden.

Nachtrag:

Zattoo bestätigte jetzt, dass manche Beiträge wegen "Lizenzrechten" einem Geoblocking unterliegen; vergleiche hierzu auch im TV-AMATEUR 187, den "Offenen Brief" an die ARD auf Seite 25 => Fernsehen im Ausland, ein Krimi für sich. Noch am Rande: Zattoo untersagt lt. Geschäftsbedingungen VPN.